Chapelle-des-Bois, Ferienort im Haut-Jura
Das Reiseziel

Chapelle-des-Bois, Ferienort im Haut-Jura

Chapelle-des-Bois ist ein Dorf mit 268 Einwohnern auf 1.100 m Höhe, ganz im Süden des Départements Doubs an der Schweizer Grenze. In einem Talkessel zwischen dem Wald des Mont Noir und den Felsen des Risoux gelegen, im Regionalen Naturpark Haut-Jura, trägt es den Beinamen „Mekka des Skilanglaufs“. Keine Skilifte hier: Loipen, Seen, Weiden, Käsereien und alte Bauernhöfe der Franche-Comté.

  • 1.100 mHöhe des Dorfes; die Gemeinde reicht von 1.000 bis 1.375 m
  • ≈130 kmLanglaufloipen im Nordic-Gebiet
  • 2 SeenLac des Mortes und Lac de Bellefontaine, Natura-2000- und Ramsar-Gebiet
  • 1976erste Bio-Comté-Käserei Frankreichs
Ein Ferienort in Dorfgröße

Ein Ferienort in Dorfgröße

Chapelle-des-Bois trägt die Labels „Station Verte“ und Nordic France und ist ein echtes Dorf: ein Lebensmittelladen, eine Käserei, zwei Sportgeschäfte, drei Restaurants, eine denkmalgeschützte Kirche aus dem 17. Jahrhundert und ein Freilichtmuseum in einem Bauernhaus von 1683. Die Kinder rodeln auf der frei zugänglichen Rodelbahn, die Eltern schnallen vor der Haustür die Langlaufski an.

Die Gemeinde ist die südlichste des Doubs. Ihre 40 km² Wald und Weiden grenzen an das Département Jura und den Kanton Waadt: Das Vallée de Joux, Wiege der Schweizer Uhrmacherkunst, liegt 30 Minuten entfernt.

Der Risoux-Wald und die Aussichtspunkte

Das Risoux-Massiv mit dem Gros Crêt (1.419 m) auf der Grenze überragt das Dorf. Sein jahrhundertealter Fichtenwald, geschützt als Natura-2000-Gebiet, liefert seit jeher das „Klangholz“ der Geigenbauer. Im Zweiten Weltkrieg war er ein geheimer Fluchtweg in die Schweiz; drei Dorfbewohner wurden als Gerechte unter den Völkern geehrt.

Von den Seen führt ein Weg hinauf zu den Aussichtspunkten Roche Bernard und Roche Champion (1.327 m), wenige Schritte von der Trockensteinmauer entfernt, die die französisch-schweizerische Grenze markiert.

Die Seen Lac des Mortes und Lac de Bellefontaine

Zwei miteinander verbundene Seen mit insgesamt 23 Hektar, umgeben von Hochmooren: eines der artenreichsten Naturgebiete des Haut-Doubs, als Natura-2000- und Ramsar-Feuchtgebiet geschützt. Zwergseerosen, Torfmoose und 17 geschützte Pflanzenarten; ein Naturlehrpfad führt am Lac des Mortes entlang. Baden ist zum Schutz des Gebiets verboten, Angeln mit Karte erlaubt (Forelle, Hecht, Barsch, Felchen).

Bio-Comté, Mont d’Or und Küche der Franche-Comté

Die Bio-Käserei des Dorfes stellt seit 1976 Bio-Comté her – eine Premiere in Frankreich. Führungen mit Verkostung mittwochs, donnerstags und freitags vormittags nach Reservierung, Verkaufsladen im Dorfzentrum. In der Umgebung: Mont d’Or von September bis Mai, Morbier (das Dorf Morbier liegt 12 km entfernt), Bleu de Gex, im „Tuyé“ geräucherte Morteau-Wurst und Jura-Weine.

Drei Restaurants im Dorf: die Auberge de la Distillerie (Morcheln, Huhn in Vin jaune, Comté-Fondue), Les Clochettes du Risoux und Les Pâturages. Im Sommer Bauernmarkt dienstagabends im Juli und August sowie Bio-Fest am zweiten Augustwochenende.

In weniger als einer Stunde

  • Bellefontaine (8 km): kleines familiäres Alpinskigebiet, Seen.
  • Chaux-Neuve (10 km): Skisprungschanzen, Weltcup der Nordischen Kombination.
  • Morez (15 km): Brillenmuseum, kostenloser Klettersteig, Viadukte der Bahnlinie „Ligne des Hirondelles“.
  • Mouthe (20 km): Doubs-Quelle, „das kälteste Dorf Frankreichs“.
  • Les Rousses (23 km): Alpinski, Fort des Rousses mit seinen Comté-Reifekellern.
  • Vallée de Joux, Schweiz (30 Min.): Lac de Joux, im Winter Schlittschuhlaufen auf dem zugefrorenen See, Uhrenmuseen.
  • Métabief und Mont d’Or (30 km): Alpinski, 152 km markierte Mountainbike-Strecken, Gipfel auf 1.463 m.
  • Lac de Saint-Point (40 km): Baden und Strände; Hérisson-Wasserfälle (50 km); Château de Joux (55 km).

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